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Ein Reiseblog



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Wir verlassen Ioannina entlang des Nordufers des Pamvotida-Sees über eine Bergstraße und sind ganz allein, kilometerlang kein Auto.

Überall an den Straßen (gefühlt viel häufiger als Wegkreuze in Bayern) gibt es kleine Kirchen.
Früher dienten sie dazu, dass die Bauern auf den Feldern dort beten konnten. Heute sind es oft Gedenkstätten für Unfalltote.



Ein Ausblick schöner als der andere und alles ohne Stress, wir sind immer noch ganz allein.

Metsovo im Hintergrund ist ein touristischer Skiort mit einem Laden an dem anderen.

Von dort aus begegnen uns mehr Autos, die Fahrt bleibt entspannt, auf der Passhöhe sind wir wieder ganz allein.

Von dort geht es nach Kastraki unterhalb der Meteora-Felsen, wo wir morgen einige der Klöster sehen wollen.
Heute besichtigen wir die Stadt, erst am Ufer lang, dann die Altstadt und dann das große Treiben.
Ioannina wurde im 6. Jh v. Chr. gegründet, 1431 fiel es an die Türken und gut 300 Jahre später regierte hier Ali Pascha. Aus der Zeit stammen viele Bauten.

Erstes Ziel in der Altstadt ist die Aslan Pascha Moschee, Wahrzeichen der Stadt, erbaut 1618 als Zeichen des Machtanspruchs. Innerhalb des Bezirks lebten Juden, Muslime und Christen einträchtig zusammen. Inzwischen ist sie ein Museum.

Die zweite Moschee, die Fetiyie Moschee steht auf dem Areal des Palastes Ic Kale und ersetzt eine christliche Kirche auf dem höchsten Punkt der Stadt. Drumherum stehen andere Palastbauten, die heute als Museen dienen.

Neben der Altstadt hinter den Stadtmauern findet das wahre Treiben statt.

Zurück auf unserem Platz genießen wir das laue Lüftchen vom See aus.
Noch in der Morgendämmerung kommt die Fähre in Igoumenitsa an und wir fahren auf der Autobahn durch die Berge in Richtung Osten. Nach etwa einer Stunde sind wir an der Ausgrabungsstätte von Dodona in der Nähe von Ioannina. Es ist das zweitwichtigste Heiligtum nach Delphi und das älteste Orakel Griechenlands.

Das Teatro liegt genau wie das Stadio außerhalb des heiligen Bezirks. Das Teatro bot damals 18000 Menschen Platz und war damit genauso groß wie Epidauros, nur leider kaum erhalten, so dass man die Steine gescannt hat und nun neu aufbaut, um dort wieder Theatervorführungen stattfinden lassen zu können. Gebaut wurde es um 3. Jh v. Chr. unter König Pyrrhus.

Im Frühjahr kann man hier eine schneebedeckte Kuppe sehen.
Rechts unter der Eiche wurde Zeus als höchster Gott unter freiem Himmel angebetet und die Priester deuteten aus dem Rauschen der Blätter die Stimme der Götter. Der erste Tempel bei der Eiche wurde erst im 4. Jh v. Chr. erbaut. Weitere für andere Götter folgten.
Während unseres Besuches beschäftigte sich das Forschungsteam an allen Stellen mit weiteren Sanierungen statt Ausgrabungen.

Mittags genossen wir unseren Schatten und den Ausblick auf den See vom Stellplatz aus und holten den Schlaf von der Fähre nach.
Auf der gut ausgebauten Adria-Autobahn A14 sind wir heute nach Bari gekommen. Wenig Verkehr, guter Straßenzustand… und 34,80€ Straßenmaut.
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Um 19:30 geht es los. Ankunft laut Plan um 05:30 in Igoumenitsa. Wir sind gespannt, wie laut die Nacht im Camper an Deck sein wird.

Am Sonntag Vormittag sind wir losgefahren und nach einem Zwischenstopp in Unterfranken (Markbreit, ein einfacher Womo-Stellplatz direkt am Main)…

… sind wir am Montag über die Alpen gefahren (A7 bis zum Ende bei Füssen – Fernpass – Innsbruck – Brenner) und haben die Nacht an der Etsch / Adige verbracht in einem Dorf namens Rivalta, wo wir nach einer bodenständig-italienischen Pasta auf dem Parkplatz des Ristorante Olivo übernachten konnten.

Heute haben wir dann nur noch einen halben Tag Fahrt gemacht und treffen uns mit einer Freundin auf „Ihrem“ Campingplatz bei Pesaro. Dort ist für uns leider kein Platz frei und so stehen wir auf einem relativ jungen Womo-Stellplatz zwei Kilometer weiter:
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Morgen geht es dann auf der Küstenautobahn immer geradeaus bis nach Bari, wo um 19:30 Uhr die Fähre in Richtung Igoumenitsa ablegt.
Morgen ist es so weit: Wir fahren in Richtung Bari los, wo wir am Mittwoch Abend auf der Fähre nach Igoumenitsa erwartet werden. Der Plan für die anschließenden vier Wochen sieht die folgenden Campingplätze vor – manche nur für eine Nacht, andere für drei oder vier Tage. [osm_map_v3 map_center=“autolat,autolon“ zoom=“autozoom“ width=“100%“ height=“450″ file_list=“https://reise.kudahms.de/wp-content/uploads/2022/07/griechenland2022-gebuchtecampingplaetze.gpx“ file_color_list=“none“ control=“fullscreen,overview“ file_title=“Geplante Zwischenstopps“]
Heute ist Ostersonntag und wir lassen es (nach der online-Teilnahme am Zoom-Gottesdiemst meiner Hannoverschen Gemeinde um 05:30 Uhr) gemächlich ablaufen. Es ist unser letzter Tag in Italien und nachdem wir in den vergangenen Tagen alle Gassen von Malcesine erlaufen haben, genießen wir die Sonne bei Kaffee und Aperol Spritz und Eis und… Kurzum: keine Fotos heute, weil keine neuen Ansichten.
Morgen geht es über Verona und München zurück nach Hause.
Die Saison beginnt… die Gassen von Malcesine füllen sich. Und so schauen wir uns heute in nördlicher Richtung am Seeufer um.

Heute ist wieder ein durchweg sonniger Tag angekündigt und so fällt die Entscheidung für einen Ausflug in das Monte Baldo-Massiv. Dank der in Malcesine beginnenden Seilbahn ist der Aufstieg bis auf 1750m sehr bequem. Von oben ist der Blick über den See mal wieder herrlich – wenngleich heute etwas dunstverhangen.


Für einen Aufstieg zu den höheren Gipfeln (über 2.200m) bin ich nicht ausgerüstet und so bleibt es bei einem „abwärts-Spaziergang“ auf gut gepflegten Wegen.


In der Seilbahn geht es hinsichtlich des Ausblicks sehr gerecht zu: Die zylinderförmige Gondel dreht sich während der Fahrt um ihre Mittelachse, so dass jeder mal einen Ausblick ins Tal und alle Richtungen bekommt.
