Sirmione

Natürlich darf auch beim Zeigen des Gardasees Sirmione nicht fehlen. Wie schon nach Limone heißt es erst einmal: Es sei Sturm, das Schiff fahre nicht. Da wir das inzwischen nicht mehr glauben, warten wir, bis es kommt. Es fährt. Auf der Ostseite des Sees ist es leicht windig und wir wundern uns, dass Sturm sein soll. Auf der anderen Seite des Sees bis kurz vor dem Anleger schlagen die Wellen am Schiff hoch und wir verstehen, warum das Schiff vielleicht nicht zurück fährt.
Wir beginnen mit der Burg, schlendern durch die Gasse bis zu Catulls Thermen und wieder zurück.

Unterwegs wird deutlich, was für ein Wellengang auch in Richtung Osten herrscht und wir stellen uns langsam darauf ein, doch mal nach Bussen zu suchen.

Und dieses Mal warten wir alle nicht auf das Schiff, als man uns sagt, das Schiff fahre nicht, sondern rennen zum Bus, der in 7 Minuten fahren soll. Da warten wir dann fast eine halbe Stunde, erreichen allerdings einen Bus nach Peschiera mit gutem Anschluss dort nach Bardolino. So gehen die einen noch einkaufen und die anderen essen noch ein Eis. Später wird – wie jeden Abend – gespielt.

Bardolino Ankunft

Der Tag unserer Ankunft ist zunächst noch sonnig…

…und dann stürmisch-regnerisch: Eines der von Norden kommenden Regengebiete hat den Sprung über die Alpen geschafft und so haben wir eine stürmische Nacht auf Serenella.

Am nächsten Tag gilt es, die Schwägerin und die Neffen vom Bahnhof Rovereto abzuholen. Währenddessen bessert sich langsam das Wetter und die Aussichten für den Rest der Woche sind sonnig.

Brentino

Weil unsere Lebensmittelvorräte nicht ausreichen und der Dorfladen in Garniga Terme am Montagnachmittag geschlossen ist, fahren wir Abends noch Einkaufen und nach Rovereto auf einen Parkplatz in der Stadt.

Am nächsten Morgen geht es früh los und wir genießen eine sonnigen Tag auf einem schönen Stellplatz in Brentino (ebenfalls im Val d’Adige).

Auf dem gut ausgebauten Pilgerweg gehe ich hinauf zum Santuario della Madonna della Corona.

Die Anlage ist sehr beeindruckend – besonders wenn man bedenkt, dass sie nicht mit modernen Bautechniken errichtet wurden, sondern in den letzten 500 Jahren (Heiligtum sein 1522) überwiegend manuell.