Heute Morgen erwachen wir in dichtem Nebel. Der Wetterbericht verkündet für unsere Region, dass wir nun endlich mal echten irischen Regen bekommen. Wurde ja auch Zeit nach zwei Wochen Dauersonnenschein, der so ganz untypisch sein soll.
Der Weg führt uns durch den Murrooghtoohy Geopark, der Teil des Burren Nationalparks ist, mit seinen Kalksteinformationen. Leider ist das Wetter nicht dazu geeignet, länger zu wandern. So machen wir es wie alle anderen, wir springen aus dem Auto, gucken, fotografieren und sind in spätestens 10 Minuten wieder zurück.
Vor 20.000 Jahren war der Burren mit Eis bedeckt und Granit wurde von Galway durch das Eis herüber geschoben. Als es vor 17.000 Jahren schmolz, blieben die Steine zurück.
Diese Bucht wurde in der letzten Eiszeit, vor etwa 6000 Jahren, so geformt. Davor standen da deutlich mehr Bäume, es gab Moore und Seen. Die Menschen, die nach der Eiszeit hierher zogen, fällten Bäumen und das führte zu Erosion des Bodens durch Regen und Wind.

Gegen Mittag hört der Regen auf und der Nebel lichtet sich.

Unser heutiges Ziel ist Galway. Wir stehen auf einem (einigermaßen) stadtnahen Campingplatz und fahren mit dem Bus ins Zentrum.

Die Galway Cathedral ist ein Neubau von 1965, der durch Spendengelder der Diozöse und ausländische Großspender finanziert wurde. Sie kostete damals 1.000.000 Pfund. Edle Steinmaterialien aus der Region und Hölzer aus aller Welt gestalten diese – von der Architektur her „romanische“ – Kirche.

Es ist Samstag und so ist die Fußgängerzone von Galway proppevoll. Musik tönt aus vielen Pubs und es gibt jede Menge Restaurants – allerdings die wenigsten mit irischer Küche, sondern viel internationales, besonders italienisch ist beliebt.






































