Mit dem Bus nach Malcesine und nach einem Rundgang durch den Ort und auf die Scaliererburg…

…gönnen wir uns eine Überfahrt…

…nach Limone:


Ein Reiseblog
Mit dem Bus nach Malcesine und nach einem Rundgang durch den Ort und auf die Scaliererburg…

…gönnen wir uns eine Überfahrt…

…nach Limone:


Der Tag beginnt mit Sonnenschein und so machen wir uns auf zu unserem „Hausberg“. Von dort geht der Blick nach Nordwesten auf Punto San Vigilio und Garda…

…nach Süden auf Bardolino…

…und nach Norden auf das verschneite Monte-Baldo-Massiv:

Der Tag unserer Ankunft ist zunächst noch sonnig…

…und dann stürmisch-regnerisch: Eines der von Norden kommenden Regengebiete hat den Sprung über die Alpen geschafft und so haben wir eine stürmische Nacht auf Serenella.
Am nächsten Tag gilt es, die Schwägerin und die Neffen vom Bahnhof Rovereto abzuholen. Währenddessen bessert sich langsam das Wetter und die Aussichten für den Rest der Woche sind sonnig.
Weil unsere Lebensmittelvorräte nicht ausreichen und der Dorfladen in Garniga Terme am Montagnachmittag geschlossen ist, fahren wir Abends noch Einkaufen und nach Rovereto auf einen Parkplatz in der Stadt.
Am nächsten Morgen geht es früh los und wir genießen eine sonnigen Tag auf einem schönen Stellplatz in Brentino (ebenfalls im Val d’Adige).

Auf dem gut ausgebauten Pilgerweg gehe ich hinauf zum Santuario della Madonna della Corona.


Die Anlage ist sehr beeindruckend – besonders wenn man bedenkt, dass sie nicht mit modernen Bautechniken errichtet wurden, sondern in den letzten 500 Jahren (Heiligtum sein 1522) überwiegend manuell.


Auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen fahren wir vom Val D’Adige aus in die Berge und bleiben für einen Tag auf dem Stellplatz in Garninga Terme. Von dort öffnet sich der Blick ins Tal auf Trento (links).

Nun geht es vor Oster wieder in den Süden. Am Freitagnachmittag geht es in der ersten Etappe bis nach Schillingsfürst (hinter Würzburg, kostenloser Parkplatz) und am Samstag über die Alpen bis zum Kalterersee.

Es ist trübes Wetter, so dass wir heute nur einen kurzen Rundgang machen.
Wie gestern gesehen: Es ist ein herrlicher Herbsturlaub zu Ende gegangen.
Der Rückweg ist ja eigentlich keine Erwähnung wert – aber in dem Fall wollen wir uns über die entspannte Bahnfahrt freuen, mit der wir noch am Samstag nach Hannover zurück kommen.
So nebenbei: Die Bahnreise ist nett, aber nicht ganz freiwillig. Kurzform: Autobahnfahrt rüttelt am Lenker – Ausfahrt bei der nächsten Raststätte – ein Radbolzen ist abgerissen – Abschleppdienst zur FIAT-Wohnmobilwerkstatt – der letzte Zug von Illertissen nach Hannover passt gerade. Fortsetzung: Montag telefonisch mit der Werkstatt verhandeln – hoffentlich Ende der Woche nochmal mit dem Zug nach Illertissen…

Heute regnet es fast den ganzen Tag, so dass wir es uns drinnen gemütlich machen.

Am Abend – kurz vor Sonnenuntergang – bläst der Wind die Wolken weg und wir freuen uns auf einen sonnigen Tag morgen.

…und am Abend findet das (vorgezogene) Abschluss-Pizza-Essen im Ristorante Casa Rossa (auf dem Platz) statt.
Gestern haben wir uns auf dem Camping Al Lago einquartiert und unseren Stellplatz nach der Sonne ausgerichtet, auf die wir hoffen… und nach anfänglichem Zögern klart es heute am Vormittag auf! Und so machen wir uns auf zu einem ziellosen Spaziergang entlang der Uferpromenadse Richtung Hafen.

Die kleine „Piazzetta San Rocco“ liegt versteckt hinter dem Rathaus.

Dann fällt unser Blick auf eine Ruine westlich oberhalb des Ortes, zu der eine Standseilbahn hinauf führt:

Die Bastion wurde von der damals herrschenden Republik Venedig zwischen 1507 und 1509 errichtet und bietet eine tollen Blick über die Orte nördlich des Lago di Garda, darunter Riva del Garda (vorn) und Arco (hinten links im Bild).


Der Weg zurück führt über einen gut ausgebauten Weg mit 20 solchen Serpentinen („Tornante“):

Den Abschluss bildet ein herrvorragendes Eis bei der Gelateria Eta Beta.
Gut, dass wir uns ganz entspannt in den Tag haben treiben lassen – es ist ein grandioser Tag daraus geworden.
Mit dem Bus fahren wir zum Dokumentationszentrum Obersalzberg. Da auf dem Obersalzberg quasi nichts mehr zu sehen ist, lassen wir uns in der Ausstellung das „Führersperrgebiet“ erklären, das im Laufe der Jahre immer weiter ausgeweitet wurde. Daneben gibt es einen Bunker und viele Dokumente aus der Zeit des Nationalsozialismus zu sehen. Aber 90 Minuten waren zu knapp.
Nach dem (im Preis enthaltenen) Besuch der Ausstellung steigen wir in den schon gestern für diese Uhrzeit gebuchten Bus zum Kehlsteinhaus. Über die eng in den Fels gebaute schmale Bergstraße geht es im Elektrobus bis zum Parkplatz und dann zum Aufzug, mit dem wir 124m höher in das Kehlsteinhaus gelangen. Alles ganz schön irre, was man hier im Dritten Reich in den Berg eingebaut hat…

Die Rundwanderung um den Kehlstein führt uns eine Stunde lang in alpines Gelände, aber der Weg ist sehr gut ausgebaut und abgesichert.

Die Ausblicke ins Berchtesgadener Land sind toll.
