Grünstein, Archenkanzel, Rinnkendlsteig

Für die einen ist heute ein Tag für’s Chillen, die anderen machen eine Wanderung. Die führt zunächst auf den „nur“ 1304m hohen Grünstein, der eine tolle Aussicht auf das Berchtesgadener Tal bietet.

Weiter geht es an der Grünsteinhütte vorbei zu einer Rast auf der Kühroint-Alm (1420m) mit Blick auf den Watzmann und das Watzmannhaus.

Von hier aus führt ein bequemer Spaziergang zur Archenkanzel, die sich 740m oberhalb des Königssees (602m) befindet, wo die Archenwand steil in den See hinab fällt.

Der Rinnkendlsteig ist ein anspruchsvoller Alpinsteig und führt nach St.Bartholomä an den Königssee hinunter.

Kaunas

Heute verbringen wir einen entspannten Tag im sonnigen Kaunas, das wir vom Campingplatz aus mit dem Linienbus in zehn Minuten erreichen.

Burg
Rathaus
Kathedrale St.Peter und Paul

Nach dem Rundgang zu den Reiseführer-Highlights genießen wir ein leckeres Mittagessen auf dem Rathausplatz und verbringen den Nachmittag auf dem Campingplatz am See. Wir sind dankbar für das kleine schattenspendende Wäldchen.

Trakai

Abgesehen von einem faux-pas (ein Park mit Kunstwerken), den wir uns besser gespart hätten, haben wir heute Trakai angesehen (etwa 30 km westlich von Vilnius). Der Ort liegt auf einer Insel zwischen zwei Seen und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die bunte Promenade ist eng gesäumt mit Gaststätten und Eis-Kiosken.

Rummu Quarry Caravanpark

Unsere Übernachtung heute ist in einem neuen „Campingplatz“, dessen location etwas speziell ist: rummu.ee/en/karavanpark. Mal davon abgesehen, dass es kaum was Grünes gibt, ist aber alles da und neu. Und der Hauptgrund unseres hier-seins ist perfekt: eine gute Waschmaschine und Trockner.

Im Übrigen gehört das Gelände zu einem „abgesoffenen“ Steinbruch, der nun als Badeparadies genutzt wird und eine Tauchschule beherbergt, deren Attraktion die Betriebseinrichtungen des nun unter Wasser stehenden Steinbruchbetriebes sind. Wir gönnen uns einen Kleinigkeit auf der Terrasse des kleinen Imbiss-Restaurants.

Hiiumaa

Nachdem wir gestern mit der letzten Fähre von der Insel Saarema auf die Insel Hiiumaa übergesetzt sind, verbringen wir den Abend „irgendwo“ an einem kleinen Hafen.

Die Insel Hiiumaa erleben wir mit viel Nieselregen. Eines der Ziele ist der 43m hohe Leuchtturm von Tahkuna (der höchste Estlands) an der nördlichen Inselspitze, vor der 1994 das Unglück der Estonia (852 Tote) geschah.

Von der Spitze des eisernen Leuchtturms von 1873 geht der Blick ins (verregnete) Land.

Am Abend erreichen wir – nach einer weiteren Fähre, die uns zum Festland bringt – Haapsalu, wo wir bei trüben Nieselregenwetter auf einem Parkplatz am Strand stehen. Unser derzeit favorisiertes Spiel ist „Fresko“