Malcesine

Auf dem Weg nach Süden machen wir bei Malcesine Halt und schwingen uns auf die Räder.
Eigentlich war das Ziel eine besondere Enotheca für einen besonderen Grappa, aber die hat zu. So schlendern wir durch die kleine Stadt und genießen – wie schon so oft – die Atmosphäre im herbstlichen Sonnenschein.

Morgens ist es noch recht leer, ab 12 Uhr kommen die Busse und die Gassen quellen über.

Zurück geht es durchgehend auf dem jetzt an dieser Stelle fertigen Radweg zum Campingplatz.

Riva del Garda

Gestern haben wir uns auf dem Camping Al Lago einquartiert und unseren Stellplatz nach der Sonne ausgerichtet, auf die wir hoffen… und nach anfänglichem Zögern klart es heute am Vormittag auf! Und so machen wir uns auf zu einem ziellosen Spaziergang entlang der Uferpromenadse Richtung Hafen.

Die kleine „Piazzetta San Rocco“ liegt versteckt hinter dem Rathaus.

Dann fällt unser Blick auf eine Ruine westlich oberhalb des Ortes, zu der eine Standseilbahn hinauf führt:

Die Bastion wurde von der damals herrschenden Republik Venedig zwischen 1507 und 1509 errichtet und bietet eine tollen Blick über die Orte nördlich des Lago di Garda, darunter Riva del Garda (vorn) und Arco (hinten links im Bild).

Der Weg zurück führt über einen gut ausgebauten Weg mit 20 solchen Serpentinen („Tornante“):

Den Abschluss bildet ein herrvorragendes Eis bei der Gelateria Eta Beta.

Gut, dass wir uns ganz entspannt in den Tag haben treiben lassen – es ist ein grandioser Tag daraus geworden.

Lago di Cavedine, Parco dei 100 Gelsi, Monte Boldone

Vom Lago di Cavedine geht es über die Berge auf kleinen Straßen weit nach oben.

Auf dem Weg findet sich der Parco dei 100 Gelsi (Park der 100 Maulbeerbäume). Dort wird uns die Seidenraupenzüchtung erklärt, was uns überraschte. Die Anfänge der Seidenraupenzüchtung liegen weit zurück, in China wurde es schon um 2700 v. Ch. betrieben. In den ersten Jahrhunderten der christlichen Zeit benutzten Griechen und Römer Seide, die sie von chinesischen Händlern erwarben. In Italien blühte die Seidenraupenzüchtung und die folgende Herstellung von Seide besonders ab dem 16. Jhd.
Die Züchtung und infolgedessen auch der Anbau von Maulbeerbäumen verbreiteten sich im Trentino besonders im 18. Jhd. Auch im Gebiet des Cavedinetales entwickelte sich die Seidenraupenzüchtung sehr gut. Im Dorf von Cavedine selbst entwickelten sich auch kleine Industriebetriebe, „filande“ (Spinnereien) genannt, in denen das Abrollen der Fäden in Strähnen durchgeführt wurde. Heute noch existiert in Cavedine, neben der kleinen Kirche der Hl. Märtyrer am Italienplatz, einer dieser Betriebe, jedoch mit anderer Zweckbestimmung.

Auf dem Weg zum Monte Bondone: Blick auf den Lago di Toblino. Hier warten wir bis die ersten Wolken verschwunden sind. Nun haben wir einen wunderbaren Blick.

Auf dem Monte Bondone befindet sich ein Skizentrum für Langlauf im Winter.

Von dort aus geht es weiter nach Riva del Garda – dazu morgen mehr…

Auf dem Weg zum Gardasee

Wir starten langsam zu den oberitalienischen Seen und landen für eine Nacht in Salurns, so wir auf einem Parkplatz kosetenlos übernachten und den Ort erkunden.

Weiter geht es zum Lago di Cavedine, an dem wir schon einmal waren und es dort schön fanden. Dieses Mal sind wir auf dem Campingplatz de la Marocche oberhalb des Sees. Deshalb müssen wir mit dem Rad hoch und runter, um zu radeln. Auch vom Platz hat man einen herrlichen Blick auf den See.

Kehlstein

Mit dem Bus fahren wir zum Dokumentationszentrum Obersalzberg. Da auf dem Obersalzberg quasi nichts mehr zu sehen ist, lassen wir uns in der Ausstellung das „Führersperrgebiet“ erklären, das im Laufe der Jahre immer weiter ausgeweitet wurde. Daneben gibt es einen Bunker und viele Dokumente aus der Zeit des Nationalsozialismus zu sehen. Aber 90 Minuten waren zu knapp.

Nach dem (im Preis enthaltenen) Besuch der Ausstellung steigen wir in den schon gestern für diese Uhrzeit gebuchten Bus zum Kehlsteinhaus. Über die eng in den Fels gebaute schmale Bergstraße geht es im Elektrobus bis zum Parkplatz und dann zum Aufzug, mit dem wir 124m höher in das Kehlsteinhaus gelangen. Alles ganz schön irre, was man hier im Dritten Reich in den Berg eingebaut hat…

Die Rundwanderung um den Kehlstein führt uns eine Stunde lang in alpines Gelände, aber der Weg ist sehr gut ausgebaut und abgesichert.

Die Ausblicke ins Berchtesgadener Land sind toll.

Grünstein, Archenkanzel, Rinnkendlsteig

Für die einen ist heute ein Tag für’s Chillen, die anderen machen eine Wanderung. Die führt zunächst auf den „nur“ 1304m hohen Grünstein, der eine tolle Aussicht auf das Berchtesgadener Tal bietet.

Weiter geht es an der Grünsteinhütte vorbei zu einer Rast auf der Kühroint-Alm (1420m) mit Blick auf den Watzmann und das Watzmannhaus.

Von hier aus führt ein bequemer Spaziergang zur Archenkanzel, die sich 740m oberhalb des Königssees (602m) befindet, wo die Archenwand steil in den See hinab fällt.

Der Rinnkendlsteig ist ein anspruchsvoller Alpinsteig und führt nach St.Bartholomä an den Königssee hinunter.

Königssee

Heute geht es auf den Königssee mit dem Schiff. Er liegt zwischen den steilen Hängen vom Watzmann und dem Hagengebirge. Er ist gut 7 km lang und fast 200 Meter tief.
Wir fahren erst einmal bis zum Ende nach Salet und gehen dann zum Obersee, auf dem Rückweg erreichen wir sofort ein Schiff und fahren nach St Bartholomä.

Obersee

In St. Bartholomä steht eine kleine römisch-katholische Kirche auf der Halbinsel Hirschau. Die Kirche entstand am Anfang des 18. Jahrhunderts An die Kirche schließt ein ehemaliges Jagdschloss an.

Dann fuhren wir zurück nach Königssee, im Anschluss wird noch der Malerwinkel erkundet bzw. die Läden in Königssee.

Nachmittags gehen einige in die Therme und andere schreiben zu Hause diesen Blog.

Jenner

Heute Morgen geht es in Teilen früh los auf den Jenner. Einige wandern von der Mittelstation der Bahn auf den Gipfel, andere stoßen oben dazu.
Der Morgen begann im Nebel, aber bereits auf der Mittelstation hatte sich die Sonne durchgesetzt.
Nun geht es 600 Höhnmeter aufwärts.

Berchtesgaden

Wir nutzen eine gemeinsame Ferienwoche, um mit der Familie zu wandern.
Nach langer Bahnfahrt inklusive Schienenersatzverkehr sind wir abends da und beziehen in Ruhe die Wohnung.
Am nächsten Morgen ist es immer noch grau, aber irgendwann ist es trocken und wir machen uns auf in den höher gelegenen Ort zur Besichtigung auf dem historischen Rundgang.
Kaum oben angekommen, fängt es an zu regnen, da bietet sich Besichtigung der Franziskanerkirche an. Sie wurde 1480 als spätgotische Kiche erbaut, er als Kirche der Augustiner Chorfrauen, später steigen die Mönche mit ein. Noch heute leben einige Brüder dort.

Es geht weiter durch den Ort, der aber ohne Sonne trist wirkt.
Gegen Mittag kommt das letzte Familienmitglied an und es geht erst einmal zurück in die Wohnung.
Nach einer Pause versuchen wir es erneut für den 2. Teil, leider erwischt uns der Regen erneut, aber es gibt auch trockene Abschnitte.

Abends wird gespielt und geklönt.