Nun geht es mit dem Besichtigungsprogramm weiter. Zwischen kleinen Schauern geht es durch Kalmar, das bekannt ist von der 1397 geschlossenen Union zwischen Schweden, Dänemark und Norwegen. Hier herrscht quirrliges Leben und wir trinken Kaffee im Kullzenska Cafeet, dass uns empfohlen wurde. Es gibt sehr leckeren Kuchen.
Am späten Nachmittag gehen wir zum Schloss, das noch heute das Wahrzeichen der Stadt ist. Die Wehrtürme stammen aus dem 12. Jh, das heutige Aussehen erhielt das Schloss im 16. Jh, 1612-13 wurde es wieder zerstört und erst nach dem Frieden von Roskilde von 1658 brachen ruhigere Zeiten an, als es endgültig schwedisch wurde.
Heute ist Karlskrona dran. Zuerst fahren wir mit dem Linienverkehr vom Fisktorget aus mit dem Boot um die Halbinsel herum. Karlskrona ist umgeben von vielen kleinen Inseln und außerdem ein großer Militärstützpunkt. An einer der Inseln war im Oktober 1981 das sowjetische U-Boot S-363 auf Grund gelaufen, was zu einer angespannten Situation des kalten Krieges führte. Bis heute ist nicht bewiesen, dass es sich um Spionage handelte – aber das ist die wahrscheinlichste Erklärung, was man dort wollte.
alte Militärgebäude auf der Halbinsel Karlskrona
Die Innenstadt kennen wir schon von einer Chorreise 2013, wo wir u.a. in der Frederikskyrkan gesungen haben. Heute ist ein sonniger Tag (mit kurzer Bewölkung, aber ohne Regen).
Klaipedaplatsen (vorn) und Stortorget mit Carl XI. (mitte) und Trefaldighetskyrkan (rechts)im Freilichtmuseum Wämöparken
Heute übernachten wir auf Privatgrund bei Freunden, die ein Ferienhaus im Wald von Resbymala haben.
Heute geht es – an einem regnerischen Vormittag – entlang der Küste zunächst nach Ahus.Hier ist eigentlich nur die alteingesessene Wodka-Fabrik „ABSOLUT“ relevant, die zwar traditionsreich, inzwischen aber kein rein schwedisches Unternehmen mehr ist, sondern dem französischen Konzern Pernod-Ricard gehört.
Der nächste Halt ist in Ronneby bei strahlender Sonne.
Heliga Kors KyrkaHäuser am Kyrkogatanklassische (inzwischen stillgelegte) Telefonzelle
Unser nächster Stopp ist Ystad, wir genießen die kleinen hübschen Häuser. Wir beginnen auf den Spuren Wallanders und landen schnell auf der typischen Touristen-Runde.
Besonders schön, fanden wir das Kloster samt Klostergarten und -teich.
Danach muss mal ein Eis her und wir machen Pause in der Kaffestua am Kloster.
Für die zehn Tage, die uns vor dem Werningerode-Kurztrip (in memoriam 25) zur Verfügung stehen, wollen wir keine lange Strecke fahren und so bleibt es bei den Sommerreifen und ohne Brenner-Überquerung.
Feuerzangenbowle auf dem Stellplatz am Twistesee
Wir haben die kleine Feuerzangenbowle eingepackt und machen uns das am Abend im Mobil gemütlich.
Nächsten Tag umrunden wir den Twistesee und enden im Cafe im See. Weiter geht es Richtung Ruhrgebiet mit einem Blick auf das Schloss Arolsen.
Herzogliches Schloss in Bad Arolsen
Weiter geht es nach Hattingen an der Ruhr und erkunden die kleine Stadt.
Hattingen
Von Hattingen aus geht es weiter nach Bochum, wir wollen das trockene Wetter am Vormittag im Stadtpark und Umgebung noch nutzen, bevor es ins Bergbaumuseum geht.
Bergbaumuseum BochumBergbaumuseum Bochum
Die nächsten Tage fahren wir noch Winterswijk zu Oberlink, um uns campingausstattungsmäßig umzusehen. Wir übernachten auf einem Platz in Bocholt in der Nähe. Dort haben wir im Regen Zeit, Kuchen zu backen und uns es gutgehen zu lassen.
Eines der Omnia-Lieblingsrezepte: Zupfkuchen
Am Sonntag ist Saisoneröffnung auf der Zeche Zollverein und es gibt jede Menge zusätzliche Aktionen, freien Eintritt zu Führungen etc und abends ein Jazzkonzert der WDR Bigband. wir können uns das volle Programm.
Zeche Zollverein Schacht XII
Auf der Führung am Schacht XII lernen wir einen Menge über Kohle Abbau und Abtransport.
Zeche Zollverein Wagen am Förderturm des Schacht XII
Den Abschluss der Reise bildet der Tag in Rinteln, wo wir deutlich sehen, wie hoch das Wasser in der Weser steht.
Weser bei Rinteln
Unser Stadtgang führt uns vorbei an Kirche, Rathaus und Einkaufstraße sowie am Nachtwächter.
RintelnRinteln, Rathaus
Von dort aus wird das Mobil wieder flott gemacht für die nächste Tour und zu Hause abgestellt. Heute geht es weiter mit dem Zug nach Jena und Wernigerode.
Heute überqueren wir auf der Fahrt nach Norden den Golf von Korinth. Da wir noch viel Zeit haben, entscheiden wir uns für die Fähre und betrachten die Charilaos-Trikoupis-Brücke von unten. Es ist die zweitlängste Schrägseilbrücke der Welt (2252m) und so konstruiert, dass sie das langsame Auseinanderdriften der beiden Ufer (einige Millimeter pro Jahr) und Erbeben bis Stärke 7 (mit einigen Meter Längenänderung) überstehen soll.
Die Charilaos-Trikoupis-Brücke überpannt den Golf von Korinth zwischen den Ortschaften Rio und Andirrio
In Nafpaktos sitzen wir im Schatten einer großen Platane am Hafen. Es ist ein quirliges Örtchen mit vielen Strandbars und engen Altstadtgassen
Nafpaktos mit seiner Burg
In aller Ruhe erreichen wir Igoumenitsa, wo wir mit dem Sonnenuntergang zusammen unsere Griechenlandreise beenden. In den kommenden drei Tagen geht es dann zurück nach Hause.
Abschluss von wunderschönen vier Wochen in Griechenland
Heute fahren wir mit der Zahnradbahn von Diakofto durch die Vouraikos-Schlucht nach Kalavryta. Die Schmalspurbahn zuckelt gemächlich zwischen den Felsen hindurch und an senkrechten Felsen entlang, während unten das Flüsschen Vouraikos plätschert.