Lissabon

Lissabon City steht an bei herrlichem Sonnenschein, aber doch niedrigeren Temperaturen (um 20 Grad), so dass auch wir das erste Mal lange Hosen anziehen. Mit dem Bus erreichen wir den Praca de Comercio, auf dem wir uns mit dem Foto beeilen müssen, es wird für den Abend eine große Bühne aufgebaut. Wir flanieren weiter durch das Tor und die Rua de Augusta und betrachten so einige Sehenswürdigkeiten der Stadt.

IMG_2051 Lisboa PracaCommercio

Auch die Burg wird erklommen und bietet einen wunderbaren Rundumblick auf die Stadt und auf den Christo Rei auf der anderen Seite des Tejo sowie auf den Praca Comercio.

IMG_2066 Lisboa Castello

Nach einer Stunde Wartezeit, in der nun doch recht heißen Sonne, geht es mit der Touristenstraßenbahn (Linie 28) in die Oberstadt und durch extrem enge Gassen, die teilweise für den Bahn nur einspurig sind.

IMG_2104 Lisboa Linea28

Am Ende verlassen wir die Oberstadt durch einen Fahrstuhl aus dem 19.Jh, von dem man auch wieder einen wunderbaren Ausblick genießt.

IMG_2152 Lisboa ElevadorSantaJusta

Auf dem Rückweg zum Bus erleben wir viel Kleinkunst auf den Straßen aber auch viel Touri-Nepp.

 

Lissabon (Christo Rei, Belém)

Von Sesimbra aus fahren wir zum Cabo Espichel. Auf diesem Felsen über dem Atlantik wurde schon im 18.Jhd. eine Pilgerstätte zum Touristenzentrum ausgebaut – mit Unterkünften, Läden und Theater.

IMG_1996 CaboEspichel

Von dort aus geht es weiter nach Lissabon. Heute stehen „nur“ der Christo Rei (rechts im Bild), die Ponte de 25 de Abril…

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…und der Stadtteil Belém auf dem Programm. Hier schauen wir und den Torre de Belém…

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…und die Kathedrale des Klosters Mostreiro dos Jeronimos (einschl. des Grabmals von Vasco da Gama) an.

IMG_2047 LisboaMostreiroDosJeronimos

Von Sagres nach Zambujeira

Der neue Tag beginnt, wie der letzte endete: Mit dem wunderschönen Blick aus unserem Wohnzimmer. Zum Frühstück Brötchen aus dem Omnia und Tee aus dem Aida-Bordshop.

IMG_1913 Sagres AusblickStandplatz

Die Fahrt geht weiter durch den Naturpark, jetzt Richtung Norden. Bei Carrapeteira schauen wir – wie viele andere – am Strand von Amado den Surfern zu.

IMG_1927b ex1945 PraiaDoAmadoBeiCarrapateira

Bei der Weiterfahrt gen Norden ändert sich die Landschaft. Es tauchen Getreidefelder und Rinderherden auf. Bei Odeceixe liegt ein Strand an der Flußmündung. Auch dort gibt es wieder viele Wellenreiter und Badebegeisterte.

IMG_1956 PraiaDeOdeceixe

Um unsere Batterien aufzuladen und Wäsche zu waschen, genehmigen wir uns heute einen Campingplatz: Zambujeira.

Lagos: Ponta de Piedade

Formulierung Kristine: Heute machen wir eine Wanderung.

Formulierung Uwe: Heute vormittag gibt es einen ausgedehnten Spaziergang.

Wie auch immer: Wir laufen von unserem Campingplatz in Lagos zum Ponta de Piedade (Leuchtturm). Der Weg führt uns auf den Klippen entlang der Küste mit vielen Blicken bizarre Sandsteinfelsen…

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…und versteckte Buchten:

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Die Küste am Capo de Sao Vicente zeichnet sich durch ihre Steilheit aus – anders als bei Lagos, wo der rotes Sandstein ständig abgeschliffen wird (siehe vor).

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Wir stehen heute den ersten Tag „frei“ (also nicht auf einem bezahlten Campingplatz oder Stellplatz). Auf bei der Burg von Sagres haben sich schon nachmittags viele Wohnmobile eingefunden. Unterhalb des Parkplatzes tobt der wilde Atlantik am abendlichen Strand – deshalb finden sich hier unter den Wohnmobilisten auch einige Surfer, die am Abend nochmal raus gehen.

IMG_1893 Sagres

Albufeira, Sandskulpturen und Lagos

Von Falesia aus fahren wir in Albufeira vorbei, was sich wieder mal als schwierig erweist, da Wohnmobile nicht willkommen sind und nahe der sehenswerten Stellen kaum Parkplätze finden. Hier gibt es immerhin vor der Altstadt einen ausgewiesenen, großen Parkplatz für uns. Albufeira ist ein touristisches Großgebiet, von dem wir deshalb hier nur den Strand unterhalb der Steilküste zeigen.

IMG_1785 Albufeira

Bei Pera gibt es seit vielen Jahren die größte Sandskulpturenausstellung Europas – in diesem Jahr zum Thema „Musik“.

IMG_1803 PeraSandskulpturen LouisArmstrong

Unser Stellplatz liegt heute mitten in der Stadt – in Lagos. Deshalb gehen wir heute in die Stadt und krönen den Abend mit einem portugiesischen Essen im „Don Sebastiao“. Sehr lecker.

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Gute Nacht.

Faro, Olhao, Falesia

In Olhao besuchen wir die vom Reiseführer gepriesene Markthalle und flanieren auf der Promenade.

IMG_1722 Olhao

In Faro schlendern wir durch die Neu- und Altstadt, in der gerade das Musikfestival am Abend vorbereitet wird.

IMG_1751 Faro

In Falesia (bei Albufeira) finden wir eine guten Stellplatz in der Nähe des Strandes, der unterhalb der Steilküste liegt. Dort baden wir das erste Mal im Atlantik.

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Am Abend packen wir die „Ambiente“-Kiste aus und sitzen lange im Kerzenschein am Grill.

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Moncarapacho

Heute war ein ruhiger, entspannter (und heißer) Tag auf dem Stellplatz in Moncarapacho (etwas im Hinterland östlich von Faro). Der Platz ist sehr schön und hat ordentliche Einrichtungen (Duschen usw.), so dass wir uns spontan entschlossen haben, hier zu bleiben.

Abgesehen von einer Fahrradfahrt zum Einkaufen gab es nichts. Morgen ist Donnerstag und damit Uwes Arbeitstag. Es geht also erst am Freitag weiter.

Vila Real de Santo Antonio

Heute war ein Überführungs- und Versorgungstag: Wir sind endlich in Portugal angekommen. Bei Vila Real de Santo Antonio haben wir die Grenze überquert. Der Ort vermittelt uns schon gleich einen Eindruck, wie wir uns Portugal vorgestellt haben.

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Das wichtigste war aber der Vodafone-Shop in diesem Ort. Wir hatten uns vorbereitet und die Adresse herausgesucht. Durch die Zeitumstellung (Portugal nimmt nicht an der Sommerzeit teil) haben wir den Laden noch kurz vor der Mittagspause erreicht. Das beste ist der Tarif: 55GByte Datenvolumen über LTE für gerade mal 25€. Weder in Italien noch in Spanien hatten wir einen so günstigen Preis pro Gigabyte.

Einen Zwischenstopp gibt es in Calcela Velha. Der wunderschöne Ausblick auf den blauen Atlantik lässt sich im Bild leider nicht so gut einfangen. Deshalb dieses Haus:

IMG_1708 CacelaVelha

Dann steht noch die Versorgung an. Wir finden wieder einen dieser Riesen-Supermärkte, in dem es alles gibt: Blasenpflaster, Flüssigseife für den Seifenspender, Sprudelwasser, und natürlich Gemüse für das Abendessen.

Der Stellplatz, den wir uns vorab ausgesucht haben, liegt etwas im Hinterland auf einem Hügel inmitten der Zitrusplantagen und ist gut ausgestattet. Hier werden wir es wohl ein paar Tage aushalten.

Sevilla

Der Morgen begann gemütllich – Uwe backte uns ein Brot im Omnia-Ofen.

IMG_1578 Omnia-Brot

Als erstes erreichten wir (mit dem Fahrrad) den Plaza Espana, der 1929 im Rahmen einer Ausstellung (Exposicion Ibero Americana) errichtet wurde.

IMG_1598 Sevilla PlazaDeEspana

In Sevilla steht eine der ältesten Stierkampfarenen Andalusiens (Plaza de Toros), „eine der schönsten und größten Spaniens“. Wir befanden uns in einer Werbeveranstaltung für den Stierkampf – ist ja alles ganz harmlos (professionell ausgebildete Toreros :-).

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Natürlich darf die Catedral von Sevilla nicht fehlen – es ist schließlich nach dem Petersdom und der St.Paul’s die größte Kirche Europas. Die Form ist ungewöhnlich für die Gotik, denn diese Kirche entstand auf dem Grundriss der Almohaden-Moschee, die nach der christlichen Rückeroberung überbaut wurde. In dieser Catedral befindet sich das Grabmal von Christoph Columbus, der uns auf dieser Reise ja schon seit Genua mehrfach begegnet ist.

IMG_1629 Sevilla Catedral

Die Palastburg der Almohaden (ab 12.Jh.) wurde Residenz der christlichen Könige nach der Rückeroberung und so finden sich in der Reales Alcazares beide Baustile (orientalisch und gotisch) eng nebeneinander. Pedro I. ließ ab 1364 auch maurische Handwerker aus Toledo und Granada kommen, um seinen „orientalischen Traum“ zu verwirklichen.

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Zum Palast gehören auch umfangreiche Gärten.

IMG_1692 Sevilla RealesAlcazares