Von Vente aus – wo wir auf einem schönen Campingplatz stehen – brechen wir morgens mit einer kleinen Fähre auf, um über das kurische Haff zu fahren.
Nach einem Rundgang in Nida fahren wir mit dem Linienbus nach Juodkrante (etwa 25km nördlich auf der Insel). Dort gibt es eine Kolonie von Kormoranen, die um diese Jahreszeit ihren Nachwuchs aufziehen.
Nach einem Rundgang in Juodkrante geht es mit dem Bus zurück nach Nida, von wo uns die Fähre wieder „nach Hause“ bringt.
Unsere Reiseziele der nächsten Wochen liegen in Litauen, Lettland und Estland
Gestern sind wir nach Travemünde gefahren und haben am Abend die 22-stündige Überfahrt mit der Fähre nach Liepaja begonnen. Die Wartezeit haben wir mit einem Bummel an der Trave überbrückt.
„Der älteste Leuchtturm Deutschlands“ in TravemündeVon der Strandpromenade aus beobachten wir nachmittags die Fähre „Stena Livia“, die aus Liepaja ankommt.
Heute verbringen wir den letzten Abend unseres dreiwöchigen Schwedenurlaubs auf einem Womo-Stellplatz auf einem Bauernhof südlich von Malmo. Morgen geht es weiter nach Dänemark, wo wir eine Woche an Hans-Christian Jochimsens „International School of Gospel Music“ teilnehmen.
Nun sind wir auf dem Weg zurück gen Süden und haben in Paskallavik einen einfachen, aber schön am See gelegenen Campingplatz gefunden: Nötöfjärden. Der Tag begrüßt uns zum Frühstücksteebeim Blick aus dem Fenster mit Sonnenschein und das bleibt auch fast den ganzen Tag über so.
Heute ist es schwierig, schöne Fotos zu liefern – das Wetter ist einfach zu trübe. Und zwischendurch müssen wir uns dann auch vor einigen heftigen Regenschauern zurückziehen. Zwischendurch entstehen die beiden Schnappschüsse in der Stadt und am Hafen.
Heute schauen wir uns das Königsschloss an, das westlich am Stadtrand liegt. Es ist im barocken Stil seiner Zeit (17.Jhd.).
Die Schlossbesichtigung führt durch einige Repräsentationsräume, zu denen auch das Schlafzimmer des Königs gehört.
Das Treppenhaus ist ein besonderes Highlight
Natürlich gehört auch ein Barockgarten dazu.
Weiter hinten im Park verborgen findet sich ein kleines Geburtstagsgeschenk von König Adolf Frederik für seine Ehefrau Lovisa Ulrika: Das Kina Slott(1760) im Rokokostil mit fantasivollen Chinoiserien.
Heute ist durchgehend trübes Wetter mit viel Regen angesagt und so entscheiden wir uns heute für Museumsbesuche. Am Anfang steht das „Vasamuseet“: Ein Kriegsschiff von 1628, das bei seiner Jungfernfahrt kurz nach dem Ablegen in Sichtweite des Hafens versank. Wie man heute weiß, war es eine Fehlkonstruktion mit zu geringem Tiefgang und extrem windempfindlich. Für das Königreich Schweden, das mit diesem außergewöhnlich großen Schiff seine Macht zeigen wollte, muss das extrem peinlich gewesen sein – aber da der König selbst die Abmessungen genehmigt hatte, blieb auch der Konstrukteur straffrei.
Für uns heute hat es etwas Gutes: Nach der Bergung des weitgehend unbeschädigten Wracks zwischen 1956 und 1961 sowie aufwändiger Konservierungsarbeiten über mehr als zwanzig Jahre kann das eindrucksvolle Schiff besichtigt werden. Und es heißt, dass 95% aller Teile Original seien.
Rund um das ins Trockendock geschleppte Schiff wurde ein Museumsgebäude mit Aussichtsplattformen über sieben Etagen errichtet. So kann man vom Kiel bis zum Oberdeck hineinschauen und bekommt gleichzeitig in einer interessanten Ausstellung alles über den Bau und den Untergang sowie das Leben an Bord ähnlicher Kriegsschiffe zu sehen. Ein Modell im Maßstab 1:10 zeigt die Takelage:
An der Rückseite prahlen die aufwändigen Holzschnitzereien mit dem Reichtum des Schwedischen Königs.
Nicht weit vom Vasamusset entfernt besuchen wir noch ein zweites Museum mit so gänzlich anderem Inhalt: Es ist Abba gewidmet und zeigt die Geschichte der Vier von den Anfängen bis zu den späteren Solokarrieren. Im Original finden sich auch viele der prägnanten Kostüme, so zum Beispiel das vom Grand-Prix-Sieg 1974:
Heute ist Stadtrundgang angesagt, obwohl das Wetter nicht so ganz ideal ist. Einen der starken Regenschauer verbringen wir in einem kleinen Café am Stortorget.
Als die Sonne wieder durchkommt, schlendern wir durch die Altstadt (Gamla Stan) weiter zum Schloss.
Trotz der grauen Wolken lässt sich erahnen, dass der Blick vom Riddarholmen aufs Wasser und das Stadshus eine der Top-Locations von Stockholm ist.
Als typisch für den heutigen Eindruck von Stockholm nehme ich aber etwas in der folgenden Art mit: Altstadt, Wasser und Verkehr auf engem Raum:
Heute ist eine „Überführungsetappe“. Weil das Wetter schön ist, wählen wir für den Nachmittag und und die Übernachtung einen Campingplatz: Bredäng (etwa 15 Kilometer vor Stockholm). Wir genießen blauen Himmel und Sonne.