Wie immer in Bardolino /Serenella ist die Entscheidung: erst zu Fuß nach Garda oder erst nach Bardolino.
Die Entscheidung fällt auf Garda. Dort essen wir leckere „Kekse“ und schlenden durch die Gassen, mal hier rein undmal da.

Ein Reiseblog
Wie immer in Bardolino /Serenella ist die Entscheidung: erst zu Fuß nach Garda oder erst nach Bardolino.
Die Entscheidung fällt auf Garda. Dort essen wir leckere „Kekse“ und schlenden durch die Gassen, mal hier rein undmal da.

Gestern sind wir in Bardolino angekommen, haben uns eingerichtet und unsere Freunde getroffenen. Als Highlight des Tages waren wir am See und haben uns den Sonnenuntergang angesehen.

Abends haben wir im Mobil gespielt, uns gegenseitig Dinge „verschenkt“, die man nicht brauchte oder alle haben wollten – aber nur einer bekommen konnte. Sehr lustig!

Auf dem Weg nach Süden machen wir bei Malcesine Halt und schwingen uns auf die Räder.
Eigentlich war das Ziel eine besondere Enotheca für einen besonderen Grappa, aber die hat zu. So schlendern wir durch die kleine Stadt und genießen – wie schon so oft – die Atmosphäre im herbstlichen Sonnenschein.

Morgens ist es noch recht leer, ab 12 Uhr kommen die Busse und die Gassen quellen über.

Zurück geht es durchgehend auf dem jetzt an dieser Stelle fertigen Radweg zum Campingplatz.

Vom Lago di Cavedine geht es über die Berge auf kleinen Straßen weit nach oben.
Auf dem Weg findet sich der Parco dei 100 Gelsi (Park der 100 Maulbeerbäume). Dort wird uns die Seidenraupenzüchtung erklärt, was uns überraschte. Die Anfänge der Seidenraupenzüchtung liegen weit zurück, in China wurde es schon um 2700 v. Ch. betrieben. In den ersten Jahrhunderten der christlichen Zeit benutzten Griechen und Römer Seide, die sie von chinesischen Händlern erwarben. In Italien blühte die Seidenraupenzüchtung und die folgende Herstellung von Seide besonders ab dem 16. Jhd.
Die Züchtung und infolgedessen auch der Anbau von Maulbeerbäumen verbreiteten sich im Trentino besonders im 18. Jhd. Auch im Gebiet des Cavedinetales entwickelte sich die Seidenraupenzüchtung sehr gut. Im Dorf von Cavedine selbst entwickelten sich auch kleine Industriebetriebe, „filande“ (Spinnereien) genannt, in denen das Abrollen der Fäden in Strähnen durchgeführt wurde. Heute noch existiert in Cavedine, neben der kleinen Kirche der Hl. Märtyrer am Italienplatz, einer dieser Betriebe, jedoch mit anderer Zweckbestimmung.

Auf dem Weg zum Monte Bondone: Blick auf den Lago di Toblino. Hier warten wir bis die ersten Wolken verschwunden sind. Nun haben wir einen wunderbaren Blick.

Auf dem Monte Bondone befindet sich ein Skizentrum für Langlauf im Winter.

Von dort aus geht es weiter nach Riva del Garda – dazu morgen mehr…
Wir starten langsam zu den oberitalienischen Seen und landen für eine Nacht in Salurns, so wir auf einem Parkplatz kosetenlos übernachten und den Ort erkunden.
Weiter geht es zum Lago di Cavedine, an dem wir schon einmal waren und es dort schön fanden. Dieses Mal sind wir auf dem Campingplatz de la Marocche oberhalb des Sees. Deshalb müssen wir mit dem Rad hoch und runter, um zu radeln. Auch vom Platz hat man einen herrlichen Blick auf den See.

Heute geht es auf den Königssee mit dem Schiff. Er liegt zwischen den steilen Hängen vom Watzmann und dem Hagengebirge. Er ist gut 7 km lang und fast 200 Meter tief.
Wir fahren erst einmal bis zum Ende nach Salet und gehen dann zum Obersee, auf dem Rückweg erreichen wir sofort ein Schiff und fahren nach St Bartholomä.

Obersee

In St. Bartholomä steht eine kleine römisch-katholische Kirche auf der Halbinsel Hirschau. Die Kirche entstand am Anfang des 18. Jahrhunderts An die Kirche schließt ein ehemaliges Jagdschloss an.

Dann fuhren wir zurück nach Königssee, im Anschluss wird noch der Malerwinkel erkundet bzw. die Läden in Königssee.

Nachmittags gehen einige in die Therme und andere schreiben zu Hause diesen Blog.
Heute Morgen geht es in Teilen früh los auf den Jenner. Einige wandern von der Mittelstation der Bahn auf den Gipfel, andere stoßen oben dazu.
Der Morgen begann im Nebel, aber bereits auf der Mittelstation hatte sich die Sonne durchgesetzt.
Nun geht es 600 Höhnmeter aufwärts.


Wir nutzen eine gemeinsame Ferienwoche, um mit der Familie zu wandern.
Nach langer Bahnfahrt inklusive Schienenersatzverkehr sind wir abends da und beziehen in Ruhe die Wohnung.
Am nächsten Morgen ist es immer noch grau, aber irgendwann ist es trocken und wir machen uns auf in den höher gelegenen Ort zur Besichtigung auf dem historischen Rundgang.
Kaum oben angekommen, fängt es an zu regnen, da bietet sich Besichtigung der Franziskanerkirche an. Sie wurde 1480 als spätgotische Kiche erbaut, er als Kirche der Augustiner Chorfrauen, später steigen die Mönche mit ein. Noch heute leben einige Brüder dort.

Es geht weiter durch den Ort, der aber ohne Sonne trist wirkt.
Gegen Mittag kommt das letzte Familienmitglied an und es geht erst einmal zurück in die Wohnung.
Nach einer Pause versuchen wir es erneut für den 2. Teil, leider erwischt uns der Regen erneut, aber es gibt auch trockene Abschnitte.

Abends wird gespielt und geklönt.
Am letzten Tag besichtigen wir den ehemaligen Königspalast Het Loo und lernen einiges über das Haus Oranje.
Vor fast 400 Jahren baute man an dieser Stelle das erste Schloss, das als Sommerresidenz gedacht war. Da Willem und Mary, die Erstbesitzer, dann König und Königin von England, Schottland und Irland wurden, wurde das Schloss fürstlicher ausgebaut, auch wenn sie seltener da waren.
Das gefiel auch Louis Napoleon, der 1806 von seinem Bruder zum König von Holland eingesetzt wurde und dort lebte.

Ganz besonders gefiel dieses Schloss Wilhemina, der Urgroßmutter von Willem Alexander, die dort als Prinzessin, Königin und ehemalige Königin arbeitete.

Neben der Arbeit malte sie gern und das besonders in diesem Wagen, den sie sich in den Park etc ziehen ließ.

Hinter dem Palast liegt ein barocker Garten mit vielen Springbrunnen.


Heute ist das Schloss ein Museum, nachdem 1977 die letzten Bewohner auszogen waren und es aufwändig restauriert wurde. Man richtete es von außen so her, wie es im 17. Jh war.
Noch heute werden im laufenden Betrieb einige Wandmalereien restauriert, um es immer weiter in den Zustand des 17.Jh zu versetzen.
Ein wunderschöner Abschluss.
Morgen treten wir die Heimreise an.
So langsam geht es wieder nach Norden. Wir schauen uns die mittelalterliche Stadt Amersfoort an, ein niedliches Städtchen mit Stadttor (Koppelpoort) und Stadtmauer. Ein Tor für den Wasserweg und für den Landweg wurden hier verbunden, niederländisch gekoppelt.
Erbaut wurde es 1400 und sollte Feinde abwehren. Es war die zweite Stadtmauer, die erste Mauer war zu klein geworden.

Im Hintergrund sieht man den Onze Lieve Vrouwentoren, der heute als Aussichtsturm dient.

Wir schlendern noch ein wenig durch die Gassen und essen ein Kleinigkeit. Ein herrlich entspannter Tag.