In Wolframs-Eschenbach gibt es einen schönen Platz, aber wenig zu sehen.

Wir verbringen hier zwei Nächte und genießen die Ruhe, teilweise im Nebel,
Ein Reiseblog
In Wolframs-Eschenbach gibt es einen schönen Platz, aber wenig zu sehen.

Wir verbringen hier zwei Nächte und genießen die Ruhe, teilweise im Nebel,
Heute besichtigen wir in Schwäbisch Hall die Klosteranlage Comburg, die heute zur Lehrerfortbildung dient. Keine schlechte Unterbringung.

Die Großcomburg liegt bei Schwäbisch Hall.
Schwäbisch Hall kennen wir bereits und ersparen wir uns das beim verkaufsoffenen Sonntag.
Weiter geht es Ansbach. Dort besichtigen wir das Schloss mit einer Führung durch 27 in weiten Teilen original ausgestatteten Räumen. Wir genießen das schöne Wetter und trinken noch einen Kaffee in der Stadt.

Schloss Ansbach
Den Abend verbringen wir auf den Stellplatz in Wolframs -Eschenbach.
Ein letzter…

Irgendwann zeigt der Atlantik die Seite, wegen der man ja auch dort hingefahren ist… es gibt höhere Wellen.
Leider geht das mit Temperatursturz auf 20 Grad, bedeckterem Himmel und Wind einher.

Aber wir lassen uns den Strand nicht nehmen. Schließlich ist das dann das Wetter für Strandspaziergänge in die nächsten Orte oder fürs Drachensteigen lassen.
P.S: Bei diesem Bild wurde ich bis zum Bauch nass, aber was tut man nicht alles.
Auch wenn es regnerisch ist und recht windig, gibt es viel zu sehen.
Einige starten per Rad in die Briere, der Rest der Mannschaft mit dem Auto, so dass die Räder dann auf dem Dach mit zurück genommen werden können.
Die Briere ist ein Feuchtgebiet mit vielen Kanälen, an deren Rand wir spazieren gehen.
Viele, besonders stechende Insekten, lieben die Gegend auch sehr, so dass am Abend mal wieder Fenistil-Versorgung anstand.

La Brière
Abends geht es inzwischen immer ans Meer, Sonnenuntergang gucken.

Am 26.07.2018 starteten wir zur zweiten Radtour, dieses Mal nach Guérande, ein ganz hübsches Städtchen, oberhalb der Salzfelder. Der Aufstieg hatte sich gelohnt.

Guérande
Durch die Mittagshitze ging es an den Salzfeldern zurück, so dass wir froh waren ins Meer und andere in den Pool springen zu können oder zumindest die Füße reinhalten zu können, wenn das Meer wieder da war.
Am Atlantik sind wir in La Turballe auf einem Campingplatz und genießen den Strand, den Ort und den Atlantik.
Am 24.7.2018 machen wir in großer Gruppe eine Fahrradtour nach Le Croisic durch die Salzfelder bei Guerande.

Meerwassersaline bei Le Croisic
In Le Croisic erkunden wir den Hafen und den Ort und kaufen ein paar kleine Dinge ein.

Le Croisic
Um nicht den gleichen Weg zurück fahren zu müssen, nutzen wir die Fähre zu nahegelegenen Halbinsel Pen Bron, über die wir nach Haus radeln.
Von der Tour de France in den Alpen ging es an die Loire, wo wir zwei Tage Ruhe auf dem wunderschönen Platz einlegten. Am 21.7. kamen unsere Freunde und wir zeigten ihnen an einem Tag Schlösser.
Wir begannen mit Chenonceau. Es wurde im 16. Jh von Thomas Bohier über der Cher erbaut.

Château de Chenonceau an der Indre
Das zweite Schloss stand in Amboise.
Auf der Wiese wurde getanzt und es gab Vorführungen in Kampfkunst , Tanz und Spiele der Zeit.

König Karl VIII ließ Amboise 1490 errichten. Franz I berief Leonardo da Vinci an seinen Hof, der dort seinen Lebensabend bis 1519 verbrachte. Er bewohnte das Herrenhaus Clos Luce in der unmittelbaren Umgebung.
Abends ging es in den Pool, die Kids auf den Spielplatz und wir genossen den Abend.
Heute ist nun endlich der Tag der Tage.
Ab mittags wird es hektisch und wir bekommen ständig neue Gäste, weil Fußgänger und Radler sofort von der Strecke müssen.
Erst fahren die Frauen, dieses Mal mit offiziellen Nummern und Wagen an uns vorbei.
Zwei Stunden später wird die Straße wieder geräumt. Es folgt die Werbekarawane.

Die Werbe-Karawane kommt etwa zwei Stunden vor den Radfahrern
Gegen 17.30 Uhr wird es erneut hektisch, am Himmel erscheinen einige Hubschrauber und einer kommt dann auf uns zu und steht eine Weile parallel zu uns in der Luft. Der Führende kommt und in ein paar Minuten Abstand erst der nächste.

Der spätere Etappensieger Alaphilippe führt kurz vor der letzten Bergwertung am Col de la Colombiére
Das Feld ist weit auseinander gerissen und es dauert bis alle durch sind. Die Stimmung an der Strecke ist großartig. Die Belgier, die bei uns stehen machen mächtig Stimmung. Es gibt auch einige belgische Teams 🙂
Von dem Filmreporter von NBC (Rick), der bei uns am Wagen steht, erfahre ich, wann die wichtigen Fahrer kommen, die muss er unbedingt haben.

Noch 300m bis zur Passhöhe, dann geht es knapp 15km bergab ins Ziel.
Es war ein schönes Erlebnis, aber ob sich der Aufwand lohnt bei einer Bergetappe 3-4 Tage vorher an der Strecke zu stehen?
Und wo muss man stehen? Was ist wichtig? Besser mit größerer Entfernung zum Berggipfel dann ohne Gitter? Aber woher weiß ich, wo diese hingestellt werden? …Fragen über Fragen
Heute sind wir einfach durch die Landschaft und an Montepulciano vorbeigefahren.
1) Wir konnten uns nicht sofort entschließen, die Stadt noch einmal zu besuchen und
2) war dann der Stellplatz für Womos durch den Markt belegt und Parkplatzsuche ist dann immer schwierig.
So verbrachten wir den Tag ab Mittag in Castiglione del Lago mit Blick auf den See.
Allerdings blieb es nicht lange so blau, es wurde grauer und windig. Aber ein paar Stündchen konnten wir das Wetter noch genießen. Mal sehen, was morgen kommt.
